Samstag, 2. Juni 2007

So langsam ...

... wird es unangenehm. Ich wenn es ziemlich bescheuert ist, aber die deutsche Regierung und Ihre Behörden verfallen in alte ostdeutsche Geflogenheiten. Wie ich gerade auf http://holyfruitsalad.blogspot.com/2007/06/mal-ehrlich.html gelesen habe, scheinen nun auch zum G8 Gipfel nur Journalisten eingeladen zu werden, die dem Gipfel wohlgesonnener sind, als andere Journalisten. Denn wirkliche Begründungen wurden nicht geliefert. Nur das BKA wurde vorgeschoben, da dieses Bedenken habe. Welche Bedenken wurde nicht erwähnt.

Leider habe ich die PM noch nicht finde können. Jedoch hat schon der der DJV gegen diese Maßnahme
protestiert.

Leider reicht so etwas nicht mehr, denn die entsprechenden Behörden müssen kaum Wiederstand befürchten, denn im nationalen Medienrauschen gibt es weder Solidarität noch können sich kritische Blätter in der Masse Gehör verschaffen.

Schade, dass um dieses Palaver so ein riesen Hype gemacht wird. Denn viel zu berichten wird es nicht geben. Ich meine ich über das "Event" drumherum, sondern viel mehr die Inhalte, die hinter dem Zaun besprochen werden. Ergebnise sind nicht zu erwarten. Und jetzt werden vermutlich kritische Jounalisten von der Möglichkeit einer direkten Berichterstattung ausgeschlossen. Na vielen Dank!

Der blanke Hohn ist übrigens, dass das Bundespresseamt halb fett schreibt:

"Jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger hat das Recht auf Information!"

Ich werde mal nach der PM vom Bundespresseamt forschen. Bin mal auf den Inhalt gespannt.

1 Kommentar:

DaShan hat gesagt…

ich denke immer noch das diese Ausladung überstilisiert wird, aber du bist ja auch Teil der Diskussion bei Creezy. Nochmal auch an dieser Stelle. Von 4700 Journalisten sind 20 nicht zugelassen worden. Von diesen zwanzig hat der Chefredaktuer der Taz doch noch einen Platz bekommen.

Soweit ich weiß ist aber nicht zu befürchten, dass unter den knapp 4700 anderen Journalisten keiner mit bei ist, der kritisch berichten möchte.